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| Forschung |
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| Alltagskultur und Kunst spiegeln mit seismographischer Sensibilität gesellschaftliche Entwicklungsprozesse wider. Objekt- (und damit Produkt-)Welten prägen über das Alltagshandeln hinaus jegliche Form der Wirtschaftstätigkeit. Die so visualisierten Lebensstile bilden ein wesentliches „Navigationsmedium“, um Situationen und soziale Konstellationen nicht nur im Alltag, sondern gerade auch im Forschungs- und Unter- nehmenskontext interpretieren zu können. Die Diskrepanz zwischen technischer und gesellschaftlich-sozialer Entwicklung, das fast exponentielle Anwachsen von (technisch-ökonomischen) Optionen und die dagegen weit hinterherhinkenden sozialen Fähigkeiten, sich in dieser „schönen neuen Welt“ zurecht- zufinden, läßt sich an prominenten und weniger prominenten Beispielen festmachen. Sozialwissenschaftliche Theorie wie Methodik, die Erforschung von Gesellschaftsstruktur und Alltagsästhetik bieten hervorragende Möglichkeiten, gegen diese Defizite anzusteuern. Im Rahmen umfangreicher Projekte und Forschungsschwerpunkte gehe ich derartigen Fragestellungen in freier, wissenschaftlicher Arbeit nach, um die daraus gewonnenen Inhalte im Rahmen sozialwissenschaftlicher Beratung in den Praxiskontext von Unternehmen, Institutionen und Kulturvermittlern zu integrieren: |
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