Forschung

Alltagskultur und Kunst spiegeln mit seismographischer Sensibilität gesellschaftliche
Entwicklungsprozesse wider. Objekt- (und damit Produkt-)Welten prägen über das
Alltagshandeln hinaus jegliche Form der Wirtschaftstätigkeit. Die so visualisierten
Lebensstile bilden ein wesentliches „Navigationsmedium“, um Situationen und soziale
Konstellationen nicht nur im Alltag, sondern gerade auch im Forschungs- und Unter-
nehmenskontext interpretieren zu können.

Die Diskrepanz zwischen technischer und gesellschaftlich-sozialer Entwicklung, das fast
exponentielle Anwachsen von (technisch-ökonomischen) Optionen und die dagegen weit
hinterherhinkenden sozialen Fähigkeiten, sich in dieser „schönen neuen Welt“ zurecht-
zufinden, läßt sich an prominenten und weniger prominenten Beispielen festmachen.

Sozialwissenschaftliche Theorie wie Methodik, die Erforschung von Gesellschaftsstruktur
und Alltagsästhetik bieten hervorragende Möglichkeiten, gegen diese Defizite anzusteuern.
Im Rahmen umfangreicher Projekte und Forschungsschwerpunkte gehe ich derartigen
Fragestellungen in freier, wissenschaftlicher Arbeit nach, um die daraus gewonnenen
Inhalte im Rahmen sozialwissenschaftlicher Beratung in den Praxiskontext von
Unternehmen, Institutionen und Kulturvermittlern zu integrieren:
- Lock-Stoffe
St.Gallen als Textil- und Jugendstil-Stadt


- Körper – Mode – Körpermode
Der Körper als kulturelle Inszenierungsform
und Statussymbol


- Prototyp – Möbel zwischen Design und
Kunst (Forschungskooperation mit der
Zürcher Hochschule der Künste ZHDK)
http://prototyp.zhdk.ch/

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Attraktivität nachhaltiger Lebensstile

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Bis der Geschmack euch scheidet
(Ziel-)Gruppen und ihre Open Choice-Strategien


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Von Schneckenhaus bis Adlerhorst –
Interdependenzen zwischen Lebensstil
und Wohnungseinrichtungen


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